Townsmen 3 begeistert Freunde des Vorgängers und Siedler-Fans.
Was für die PC-Anhänger „Die Siedler“ darstellen, sind für die mobile Generation die „Townsmen“. Wir haben uns den inzwischen dritten Ableger der Reihe etwas genauer angeschaut... Es darf wieder gewuselt werden! Man mag es kaum glauben, aber inzwischen gehen auch die Townsmen bereits in die dritte Runde. Auch diesmal dreht sich alles darum, den Wirtschaftskreislauf dieser kleinen Welt am Laufen zu halten. Für die knuffigen Bewohner dieser Welt, hat sich seit Teil 2 so einiges getan. Ab sofort sind die Townies unter die Entdecker gegangen und frönen ihrem neuen Hobby, der Kolonialisierung eines neuen Kontinents. Dementsprechend heißt es Abschied nehmen vom mittelalterlichen Szenario des Vorgängers hin zur palmendekorierten Neuen Welt. Ansonsten halten sich die Veränderungen zum Vorgänger aber in Grenzen. Dies ist allerdings nicht sonderlich störend, denn bereits Teil 2 war für viele Zocker nahezu perfekt. Einer der größten Kritikpunkte waren die teilweise langen Wartezeiten in der Aufbauphase. Hier schafft jetzt der Zeitraffer Abhilfe. Außer kleineren Details ist an Neuerungen vor allem der Handel mit Schiffen und Eingeborenen erwähnenswert. Ansonsten blieb das erfolgreiche Spielprinzip der Vorgänger weitgehend unangetastet. Wozu sollte man auch bei einem so prächtig funktionierenden Spiel das Risko einer Verschlimmbesserung in Kauf nehmen? Ob der Spieler die friedliche Koexistenz mit den Eingeborenen sucht und eifrig mit ihnen handelt oder aber lieber auf das aggressives Vorgehen setzt, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Fakt ist aber, der sanftmütigere Spieler hat es eindeutig leichter. Townsmen 3 kommt mit 14 Missionen daher, die dank unterschiedlicher Aufgabenstellung Abwechslung versprechen. Hat man diese absolviert, steht noch ein Endlosspiel bereit.
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